Erzählungen aus Kingdom Come: Deliverance – Erwachen

Ich bin Heinrich, Sohn des Schmieds Martin. Ich lebe mit meinem Vater und meiner Mutter in Skalitz. Unter dem Schutz von Herrn Radzig Kobyla und mit meinen Freunden Matthäus, Fritz und Matthias erlebe ich immer wieder Abenteuer. Gestern haben wir ordentlich gefeiert und ich dachte es würde ein Tag wie jeder andere werden, doch es kam alles anders.

Ich bin Heinrich, Sohn eines Schmieds und das ist meine Geschichte.

Erwachen

Gestern war echt eine tolle Nacht, meine Freunde und ich feierten, tranken und spielten Würfelspiele. Dann noch meine Freundin Bianca, herrlich, das war ein toller Abend. Jedoch wurde ich unsanft von meiner Mutter und meinem Vater geweckt. Ich sollte zu meinem Vater kommen, er war bei dem Schwert von Herrn Radzig bei, was er schmieden sollte. Ich sollte die Parierstange, Kohle und etwas Bier besorgen. Vielleicht sehe ich dann auch Bianca wieder!

Das Problem dabei war das weder ich noch mein Vater das Geld für die Kohle hatten. Ich sollte das Geld von Kunesch bekommen. Ein elendiger Trunkenbold der zudem noch aggressiv war. Ganz toll! Aber ich werde das schon irgendwie hinbekommen.

Die Parierstange war einfach zu bekommen, die Wachen am Turm, die ich übrigens gut leiden konnte gaben mir diese. Auch das Bier wäre einfach, Bianca war schließlich die Wirtin in Skalitz. Ich ging also zu Schenke und durfte mit anhören wie dieser Deutsche über unseren König herzog. Meine Freunde waren auch anwesend und regten sich fürchterlich darüber auf das man seinen König, egal wie fähig oder unfähig er auch sein mag, nicht übel nachreden dürfte. Da hatten sie durchaus recht und als Fritz auf die Idee kam das Haus des Deutschen etwas zu „verschönern“ war ich durchaus willig da mitzumachen.

Wir gingen also zu dem Haus des Deutschen und seine frischgekalkte Fassade würde durch einen neuen Anstrich mit dem Misthaufen durchaus besser aussehen. Ich ging also zu seiner Frau und lenkte diese ab, während Fritz und die anderen um das Haus kümmerten. Unglücklicherweise hatten wir nicht lange Freude an dieser Tat, denn drei junge Männer erwischten uns und boten und auch sogleich Schläge an. Nach einem kurzen Gefecht konnten wir aber die Beine in die Hand nehmen und liefen in Sicherheit. Was für ein Spaß! Zu mindestens so lange bis wir nach Hause kommen sollten.

Nach diesem Abendteuer ging ich noch zu meiner Bianca und ließ mir einen Krug Bier geben. Natürlich gab Sie mir ein schönes kellergekühltes Bier.

Ich wollte schon zu Vater gehen als ich mich daran erinnerte noch die Kohle zu besorgen. Also lief ich schnell nach Hause um Bier und Parierstange abzulegen und machte mich auf den Weg zu Kunesch. Kaum war ich da, pöbelte er mich auch schon an das er die Sachen nicht herausgeben wolle. Er zögerte nicht lange und griff mich an.

Glücklicherweise war ich nicht mehr allzu unbedarft im Faustkampf und konnte ihn in seine Schranken verweisen und bis auf ein paar Kratze habe ich nichts weiter an mir gehabt. Er gab mir dann kleinlaut einen Schlüssel für seine Truhe. Darin fand ich den Hammer und ein paar Nägel von denen mein Vater mir erzählte, diese konnte ich sicherlich auf dem Markt verkaufen um dann die Kohle zu kaufen.

Nachdem ich einen guten Preis für Hammer und Nägel bekommen habe machte ich mich auf den Weg zum Händler. Ich sah schon seinen Lehrling dort stehen von dem ich die Kohle kaufen konnte, als mir Meister Vanyek begegnete. Er war so nett und brachte mir den Schwertkampf etwas bei, was wiederum meinem Vater überhaupt nicht schmeckte. Aber ich wolle nicht wehrlos in meinem Leben sein und wo konnte ich es besser lernen als bei einem Kampfmeister wie es Vanyek war? Er wollte mir noch etwas beibringen und so musste die Kohle noch etwas warten!

Wir gingen also zum Kampfplatz und Vanyek gab mir ein Holzschwert und brachte mir das hauen und stechen mit einem Schwert etwas näher. Ich war zwar noch weit entfernt davon mich in einem echten Kampf zu behaupten, aber immerhin verstand ich es so langsam. Nun mit etwas schmerzenden Armen und ein paar blauen Flecken mehr ging es zum Händler, Vater wartete sicherlich schon auf die Kohle damit er die Esse anfeuern konnte.

Kaum da angekommen schaute mir Vater streng ins Gesicht und sprach mich auf die Sache mit dem Haus vom Deutschen an. Er belehrte mich das sich so etwas nicht gehört und rang mir das versprechen ab mich bei dem Deutschen zu entschuldigen. Ich hatte ja erwartet dass mein Vater davon erfährt, aber dass es so schnell gehen würde, damit hatte ich nun nicht gerechnet.

Nach seiner Belehrung und einer kleinen Unterredung in Sachen Politik tauchte die liebreizende Theresa auf. Sie lebte am Dorfrand und hatte bei Vater Nägel bestellt. Vater hatte diese bereits geschmiedet und im Haus deponiert. Er schickte mich fort diese zu holen, was ich auch gleich tat.

Zurückgekehrt mit den Nägeln und einer kurzen Verabschiedung von Theresa traten Herr Radzig und Istvan auf um nach dem Schwert zu fragen. Wir hatten dies glücklicherweise während unseres Gesprächs zusammengesetzt und konnten Herrn Radzig zu mindestens das Schwert, auch wenn es noch poliert werden musste, präsentieren.

Die beiden waren überaus zu frieden und wollten dass wir es später übergeben.

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Geboren im Jahre 1981, Norddeutscher Eigenbrötler, leidenschaftlicher Zocker und Bastler.  Seit ich klein bin beschäftige ich mich mit Computern und Spiele, besonders haben mir es Serveranwendungen angetan, aber auch der Hardwarebereich ist für mich sehr interessant. Gelegentlich streame ich auch auf Twitch, man findet mich da unter https://twitch.tv/silberbaer